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Die Sontags Apotheken

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Sodbrennen – was Sie dagegen tun können

Ein hektischer Tag, eine scharfe Mahlzeit, ein Glas Wein – all das sind Faktoren, die zu dem brennenden Gefühl hinter dem Brustbein führen können. „Heartburn“ – das englische Wort für Sodbrennen, beschreibt den Ort des Geschehens ziemlich genau. 20 bis 25 % der Erwachsenen in Deutschland leiden gelegentlich oder regelmäßig an Sodbrennen. Es entsteht durch Rückfluss des sauren Speisebreis aus dem Magen in die Speiseröhre. Dies führt zu Brennen in Hals und Rachen, Heiserkeit, Reizhusten, belegter Stimme oder häufigem Räusperzwang.

Ursachen für Sodbrennen:
  • Produktion von zu viel Magensäure nach dem Genuss von zu scharfen, fetthaltigen oder zu süßen Speisen. Alkohol und Nikotin regen ebenfalls die Produktion von Magensäure an. Stress, Hektik und seelische Belastungen führen zu einer langsameren Magenentleerung und Verdauung, es wird mehr Säure für die Verarbeitung benötigt.
  • Eine weitere Ursache kann ein geschwächter oder beeinträchtigter Schließmuskel der Speiseröhre (Magenpförtner) sein. Die Spannung dieses Muskels kann im Alter nachlassen. Auch zu enge Kleidung (Gürtel), Arbeiten in vornübergebeugter Haltung, Übergewicht oder fortgeschrittene Schwangerschaft erhöhen den Druck auf den Magenpförtner und können ein „Überlaufen“ des Magenbreis bewirken.

Hausmittel bei leichten Beschwerden:
  • Ein großes Glas stilles Wasser trinken
  • Trockenes Weißbrot, Heilerde oder Haferflocken zum „Aufsaugen“ der überschüssigen Magensäure
  • Tee zur Beruhigung des Magens (Kamille, Süßholzwurzel, Fenchel)
  • Einen Verdauungsspaziergang machen
  • Bei nächtlichen Beschwerden den Oberkörper hochlagern

Selbstmedikation bei leichten und gelegentlichen Beschwerden:
  • Antazida neutralisieren die überschüssige Magensäure, einige bilden einen Gelschaum und stellen so eine Barriere für das Aufsteigen der
 Säure her (z.B. Gaviscon)
  • Protonenpumpenhemmer (PPI) hemmen die Ausschüttung/
 Produktion von Magensäure ( z.B. Omeprazol, Pantoprazol)

Einnahmehinweise:
  • Kautabletten sehr gut zerkauen
  • Gelsachet vor der Einnahme „durchkneten“
  • Zeitlichen Einnahmeabstand bei bestimmten Arzneimitteln beachten
  • Säurehaltige Getränke meiden

Bei länger andauernden oder unklaren Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Ihre Anja Büchel